Neues aus Afrika von:
Axel
Manu Both für

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19-21. September Mo-Mi

etwas studieren, etwas surfen und viel arbeiten

22. September Do

Wir sind mal wieder fast zu spaet um in die Uni zu fahren. Wir rennen wieder zum Minibustaxi zum international Marketing Kurs. Wir wollen eigentlich gar nicht unbedingt los nach Mozambique, weil wir Anfang Oktober eine wichtige Pruefug haben, die wir unbedingt bestehen muessen. Wer nicht besteht, darf die final exam nicht mitschreiben.

Wir beschliessen gemeinsam, dass wir den Trip nach Mozambique so kurz vor der Abreise jetzt nicht mehr absagen. Den spaeten Nachmittag ueber haben wir unsere Sachen gepackt. Einen Grossen Rucksack pro Mann. Wir fahren mit dem Minitaxi zu Annie's Cove (Student-Village), dort wohnen Dan und Eric, die zwei Schweden, mit denen wir den Kurztrip unternehmen wollen.

Dan und Eric erwarten uns schon, haben auch fertig gepackt. Bus nach Durban (12 Stunden Fahrt uebernacht) geht in 45 Minuten. Wir muessen noch bis zur Bushaltestelle nach Greenacres kommen (ist ca. 15 Minuten mit dem Auto weg). Das Taxi, das Dan gerufen hat kommt nicht,...verdammt. Die Zeit rennt davon. Noch 35 Minuten und der Bus faehrt ab!!! Wir versuchen einen russischen Freund von Dan und Eric dazu zu ueberreden uns nach Greenacres zu fahren. Er ist zu beschaeftigt, faehrt uns nicht. Noch 30 Minuten. Wir rufen weitere 3 Taxis!!!. 10 Minuten spaeter endlich!!! ein Taxi kommt. Ich sage einem anderen Fahrer ab (Andre,...der uns sonst auch oft gefahren hat) Fat Mike war gar nicht erst erreichbar. Wir kommen 8 Minuten vor 18:00 Uhr an der Bushaltestelle an. Dan rennt los und holt die vorgebuchten Tickets. Eric und Axel rennen zum Bus und checken ein inkl. allem Gepaeck. Manu rennt und kauft noch was fuer alle zum Essen und Trinken.

Alle sind schon im Bus und der Fahrer hat sich schon drei mal beschwert, dass er jetzt faehrt, In letzter Sekunde kommt Manu aus dem Supermarkt rausgerannt mit Burgern und Fanta...wir habens geschafft...der Bus faehrt los!

5 Minuten spaeter haelt er an einem Shop mit Tankstelle, damit die Reisenden noch was einkaufen koennen fuer die Fahrt (...haette man das mal gewusst!)

23. September Fr

Ankunft gegen 8 Uhr ca. in Durban ueber 1000 km entfernt von Port Elizabeth. Wir sind nicht wirklich erholt nach der langen Busfahrt! Taxi soll uns zum Carrental bringen, hat aber keinen Plan und faehrt daher komplett falsch. Erst nach langem hin und her kommen wir am Holiday Inn in Durban an, wo wir unser Auto abholen koennen.

Wow...es ist zwar der billigste 4x4 wheel drive car den wir kriegen konnten (560R pro Tag mit full insurance and unlimited mileage)...aber er sieht klasse aus und faehrt sich super. Axel faehrt als erster (da der Wagen auf mich angemeldet ist).

Wir fahren raus aus Durban und verfahren uns gleich mal im Land der Tausend Huegel (valley of thousand hills)...und so siehts auch aus!...Wir verpassen die Ausfahrt auf die N2 Hauptstrassse...'ne Stunde spaeter sind wir dann endlich auf dem richtigen Weg. Im Radio kommt nicht wirklich gute Musik und oft Gelaber.

Wir fahren bis St. Lucia und sind erstaunt, wie frueh wir doch St. Lucia erreicht haben. Auf top Strassen kommen wir sehr zuegig voran. Wir fragen in der Info nach "what to do? and where to stay?". Wir checken im St. Lucia Backpacker ein und sind etwas kaputt von der Fahrt.

 

 

 

Wir gehen im Meer schwimmen und stellen fest, dass das Meer deutlich waermer ist als in P.E. Erste Vorfreude auf Mozambique macht sich breit! Denn dort soll es ja noch waermer und schoener sein! Laut Erzaehlungen hat Mozambique enorm schoene Straende.

Nach dem Meerbad und einer kurzen Fotosession geht's im Eiltempo weiter zur Hippo & Krokodil-Tour durch die St. Lucia Wetlands auf einem kleinen Boot mit Fuehrer. Wir sehen die gefaehrlichsten Tiere Suedafrikas: Flusspferde!!! und Krokodile.

Wir sind natuerlich total aengstlich wegen Malaria und als einzige mit Langer Hose und langem Oberteil auf dem Boot. Bei dem herrschenden Wind waere das aber gar nicht noetig gewesen, da alle Mosquitos weggeblasen waeren. Aber ma' is halt lieber a bisle vorsichtiger!

Nach der super Tour geht's zurueck in den Backpacker und noch ins Restaurant...Griechisch Essen. Gestaerkt ziehen wir los um noch auszugehen in St. Lucia.

Sehr sehr seltsame Leute in St.Lucia. Auf dem Boden im Klo sind Blutspuren und bei den Billardtischen sind 12-15 jaehrige Maedchen, die rauchen und trinken, als waeren Sie ueber 20...Schock!!! Dan bekommt von einem Seeman Strohrum ausgegeben, trinkt einen und bekommt noch einen ausgegeben. Will den nicht trinken, der Seemann wird grimmig. Dan trinkt ihn doch!..bleibt ihm ja nix anderes uebrig ;)...wir gehen gegen 1 Uhr ins Bett.

24. September Sa

nach gutem Schlaf im Backpacker fahren wir bei bestem Sonnenschein wieder weiter richtung Norden...um unser Ziel Mozambique nicht aus den Augen zu verlieren!!!..Doch vorher erreichen wir die Grenze zu Swaziland...Eine riiiessen Schlange bei der Ausreise aus Swaziland nach Suedafrika gegen 10:30 Uhr. Doch wir wollen ja net raus, sondern rein nach Swaziland. Nach vielen Stempeln und wenigen Rand fuer das Autoticket koennen wir die Grenze passieren.

Die ersten Kilometer ist das Land karg und leer, wie man sich Afrika so vorstellt....mit Steppe und vereinzelten Baeumen...und braunem Boden.

Wir naehern uns dem Zentrum Swazilands und gelangen durch grosse Staedte unter anderem fahren wir durch Mbabane. Wir fragen einheimische nach dem Weg zum Koenig von Swaziland. "Ich kann Ihnen zwar sagen wo Sie gerade sind, aber nicht wie Sie hier wieder raus kommen!"...Der Koenig ist nicht auffindbar. Unsere Karte ist auch nicht gut genug und wir haben nicht genug Zeit fuer Swaziland...denn die Grenzen machen frueh am Abend zu. Wir fahren also weiter, da wir den Sonnenuntergang am Blyde River Canyon sehen wollen!

Entweder die Scenic Route (dauert laenger und es wuerde knapp werden mit der Grenze)...oder die Kurze Strecke aber nicht besonders als schoene Strecke gekennzeichnete Strecke.

Wir entscheiden uns fuer die Scenic Route, fahren etwas schneller und verschieben unseren Plan fuer den Blyde River Canyon auf den Sonnenaufgang, statt Sonnenuntergang. Die spontane Strecke war die richtige Entscheidung. Es geht durchs Nordgebirge von Swaziland ueber hohe Paesse und eine wunderschoene Landschaft!

Wir passieren die Grenze weniger als eine halbe Stunde bevor die Grenze dicht macht. Wir erleben einen wundervollen Sonnenuntergang an der Grenze zu Swaziland!? Die supernette Grenzfrau an der Suedafrikanischen Grenze musste ich natuerlich fotografieren.

Manu faehrt Nachts im Dunkeln weiter Richtung Norden. Swaziland liegt hinter uns. Der Backpacker "Green Castle" ist unser Ziel...und es zieht und zieht und zieht sich ewig bis wir spaet Nachts dort ankommen. Grund: Es geht hoch ins Gebirge auf die Oberkante des Vorgebirges des Blyde River Canyons,..von dem wir Nachts natuerlich nichts erkennen.

Superduper Essen im "Southern Breeze" (Suedwind) Restaurant in Graskop.

Wir uebernachten in einer Garage!!! (der Besitzer nennt das Schlafraum! (dorm)...Frechheit!...da wir aber eh nur 5 Stunden pennen werden, wegen Sonnenaufgang nehmen wir's luschtig. und sind froh dass es nur 'ne Nacht ist.

2. Malariapille einnehmen (schmeckt scheusslich)...aber lieber 'nen Tag zu frueh als zu spaet. Immerhin erreichen wir aller Voraussicht nach morgen Mozambique!!!!!!!

weiter schmökern...!



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